Schulung und Nachweis nach EU AI ActKI-Check starten

Stufe 3

KI-Workshop für Unternehmen: vier Stunden, in denen Ihr Team an echten Aufgaben arbeitet

Wir kommen zu Ihnen. Kein Theorieblock, keine Folien über die Geschichte der künstlichen Intelligenz. Jede Person bringt eine Aufgabe aus dem eigenen Arbeitsalltag mit und nimmt am Ende eine konkrete Sache mit, die sie ab dem nächsten Tag anders macht.

Sie bringen mit

Eine Aufgabe, die jede Woche wiederkommt und jedes Mal zu lange dauert.

Sie gehen hinaus mit

Einem erprobten Weg für genau diese Aufgabe, den Sie schon einmal selbst gegangen sind.

Die Compliance-Anbieter können kein Handwerk.

Und die KI-Berater können keine Compliance. Zwischen diesen beiden liegt der Grund, warum Betriebe nach einer Pflichtschulung genauso arbeiten wie davor: Sie wissen jetzt, was verboten ist, und immer noch nicht, wie man eine Aufgabe so stellt, dass ein brauchbares Ergebnis herauskommt.

Die Werkstatt macht nur das zweite. Sie ist nicht der Nachweis nach Artikel 4 und ersetzt die Grundschulung nicht. Sie ist der Teil, für den Sie uns weiterempfehlen.

Zur Pflichtschulung nach Artikel 4

Vier Stunden

Die Struktur bleibt gleich, die Beispiele in den beiden mittleren Blöcken wechseln je Branche.

Dauer
4 Stunden
Ort
Bei Ihnen im Betrieb
Gruppe
Höchstens 12 Personen
Vorbereitung
Eine echte Aufgabe je Person
  1. 0:00bis 0:30

    Bestandsaufnahme

    Was machen Sie täglich, und wo geht dabei Zeit verloren? Gesammelt wird am Flipchart, nicht in einer Umfrage. Diese halbe Stunde entscheidet darüber, ob der Rest des Tages trifft.

  2. 0:30bis 1:15

    Handwerk

    Wie man eine Aufgabe so stellt, dass ein brauchbares Ergebnis herauskommt. Sofort am eigenen Fall geübt, nicht an einem erfundenen Beispiel. Hier fällt bei den meisten der Groschen: Das Ergebnis war nie schlecht, die Frage war es.

  3. 1:15bis 2:15

    Die schnellen Gewinne

    Die Anwendungsfälle Ihrer Branche mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Nutzen. Jede Person setzt mindestens einen davon selbst um, mit den eigenen Unterlagen, an ihrem eigenen Gerät.

  4. 2:15bis 3:15

    Der eigene Fall

    Jede Person arbeitet an ihrer mitgebrachten Aufgabe. Wir gehen von Platz zu Platz. Das ist die Stunde, wegen der die Gruppe bei zwölf Personen gedeckelt ist.

  5. 3:15bis 3:45

    Werkzeuge

    Was zu diesem Betrieb passt, was es kostet, und was datenschutztauglich ist. Wir empfehlen kein Werkzeug, an dem wir verdienen, und wir sagen es dazu, wenn ein kostenloser Zugang für Ihren Fall ausscheidet.

  6. 3:45bis 4:00

    Mitnehmen

    Jede Person formuliert eine konkrete Sache, die sie ab morgen anders macht. Ein Satz, aufgeschrieben, mit Namen. Nicht drei Sachen, eine.

Woran in so einem Halbtag gearbeitet wird

Drei Aufgaben, die Teilnehmende regelmäßig mitbringen. Keine davon ist spektakulär. Genau deshalb sind sie die richtigen: Sie kommen jede Woche wieder.

  • Ein Angebot schreiben, das dem letzten ähnlich ist

    Was am Ende steht

    Eine Vorlage mit den Stellen, die wechseln, und einer festen Aufgabenstellung dazu. Beim nächsten Angebot füllen Sie drei Felder aus statt eine leere Seite. Die Prüfung durch einen Menschen bleibt, sie dauert nur nicht mehr so lang wie das Schreiben.

  • Ein Protokoll aus einer Stunde Besprechung

    Was am Ende steht

    Ein Weg von der Mitschrift zum Protokoll, der die Aufgaben mit Namen und Frist herauszieht. Dazu die Klärung, was in diesem Fall eingegeben werden darf und was nicht: In einer Besprechung fallen Namen, und die gehören nicht in jedes Werkzeug.

  • Eine Reklamation beantworten, ohne dass es unterwürfig klingt

    Was am Ende steht

    Drei Tonlagen an Ihren eigenen Fällen durchgespielt, mit der Erkenntnis, dass der erste Entwurf fast immer zu glatt ist. Danach wissen die Teilnehmenden, woran sie das erkennen und was sie ändern.

In den übrigen Schienen sind es andere Aufgaben. Was gleich bleibt, ist die Reihenfolge: erst die Aufgabe sauber stellen, dann das Ergebnis prüfen, dann entscheiden, ob der Weg sich überhaupt lohnt. Manchmal lautet die Antwort nein, und das sagen wir dann auch.

Die Branchenschienen

Ein Installationsbetrieb und eine Steuerberatungskanzlei haben keinen einzigen gemeinsamen Anwendungsfall. Deshalb bleibt die Grundstruktur gleich und die Inhalte der Blöcke „Schnelle Gewinne" und „Werkzeuge" werden je Schiene ausgetauscht.

  • Dienstleistung allgemein

    Angebote, Protokolle, Kundenkorrespondenz, wiederkehrende Auswertungen

    buchbar

  • Gewerbe und Handwerk

    Angebotstexte, Baustellenberichte, Rückfragen an Lieferanten, Übersetzungen

    buchbar

  • Steuerberatung und Kanzleien

    Mandantenkorrespondenz, Zusammenfassungen, Recherche, Aktenvorbereitung

    buchbar

  • Handel

    Artikelbeschreibungen, Lieferantenkommunikation, Reklamationsbearbeitung

    in Vorbereitung

  • Gesundheit und Pflege

    Dokumentation, Aufklärungsunterlagen, Dienstplankommunikation

    in Vorbereitung

  • Tourismus und Gastronomie

    Gästekorrespondenz, Speisekarten und Beschreibungen, Bewertungsantworten

    in Vorbereitung

  • Industrie und Produktion

    Schichtübergaben, Prüfberichte, Arbeitsanweisungen, Lieferantenanfragen

    in Vorbereitung

  • Bau und Planung

    Leistungsverzeichnisse, Protokolle, Behördenschriftverkehr

    in Vorbereitung

  • Öffentliche Verwaltung

    Bescheidentwürfe in der Vorstufe, Bürgerauskünfte, interne Vermerke

    in Vorbereitung

Die drei buchbaren Schienen sind die, für die die Beispiele fertig ausgearbeitet und mindestens einmal vor einer Gruppe erprobt sind. Bei den übrigen sagen wir Ihnen einen realistischen Termin, statt Ihnen einen Halbtag mit fremden Beispielen zu verkaufen. Wenn Ihre Branche gar nicht dabei ist, fragen Sie trotzdem: Wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir das können.

Was wir von Ihnen brauchen

Die Vorbereitung ist kurz, aber sie entscheidet über den Ertrag des Tages. Ein Halbtag ohne mitgebrachte Aufgaben wird eine Vorführung, und Vorführungen ändern nichts.

  1. Eine echte Aufgabe je Person, vorab

    Ein Satz genügt: was gemacht wird, wie oft, und wie lange es dauert. Wir sortieren daraus die Beispiele für den Tag.

  2. Einen Raum, in dem alle an ihr eigenes Gerät kommen

    Gearbeitet wird an den eigenen Unterlagen. Ein Schulungsraum mit fremden Rechnern nützt hier wenig.

  3. Die Information, welche Werkzeuge bei Ihnen freigegeben sind

    Wenn es noch keine Freigabe gibt, sagen Sie es einfach. Dann ist das ein Ergebnis des Tages und kein Hindernis.

  4. Eine Person, die entscheiden darf

    Am Ende stehen meistens zwei oder drei kleine Entscheidungen an. Wenn niemand im Raum sie treffen kann, verlaufen sie sich.

Was die Werkstatt nicht ist

Sie ist kein Nachweis nach Artikel 4 der KI-Verordnung. Wir stellen dafür eine Teilnahmebestätigung mit Inhaltsangabe, Stundenzahl und Datum aus, und die ist in Ihrer Mappe gut aufgehoben. Die dokumentierte Grundmaßnahme ist sie aber nicht, weil sie weder alle Mitarbeitenden erreicht noch die Inhalte abdeckt, auf die es dafür ankommt.

Viele Betriebe beginnen trotzdem hier. Das ist ausdrücklich in Ordnung: Die Werkstatt zeigt am ersten Tag einen Nutzen, die Pflichtseite ziehen Sie danach online nach, ohne einen weiteren Termin. Wer es andersherum macht, hat den Nachweis früher und den Nutzen später.

Zur Grundschulung und den Rollenmodulen

Der nächste Schritt

Sagen Sie uns Ihre Branche, die ungefähre Gruppengröße und zwei bis drei Tätigkeiten, bei denen bei Ihnen Zeit verloren geht. Daraus sagen wir Ihnen, ob eine Werkstatt sich für Sie rechnet. Wenn nicht, sagen wir das auch.

Oder direkt anrufen: +43 662 434300